Da auch ich nicht immer Lust habe, die dicke Spiegelreflex herumzuschleppen sollte noch eine "Jackentaschenknipse" ins Haus. Micro-Four-Thirds-Zeugs oder eine Sony NEX wollte ich nicht, dann hätte ich wieder mit Wechseloptiken angefangen, und mit einem Standard-Zoom wird's bei denen auch schon eng in der Jackentasche.
Letztlich habe ich mich für eine
Lumix LX5 entschieden. Das Ding genießt eine ganz guten Ruf und dpreview.com
äußert sich auch lobend.

Mein erster Eindruck: ist okay. Dass das Maschinchen meine D3s obsolet macht hatte ich nicht erwartet, und das wird auch nicht passieren. Wenn ich ein wenig mehr damit gespielt habe, schreibe ich mal ein bisschen mehr zu der Kleinen. Einstweilen nur soviel: Wer meint, mit der hübsch flachen "Pancake"-Optik auch unauffällig durchs Fotografenleben zu kommen, der irrt. So stumpfnäsig sieht die LX5 nur ausgeschaltet aus. Erwacht sie zum Leben, kommt ein respektabler Objektiv-Tubus zum Vorschein, und der ist nur in geringem Umfang von der eingestellten Brennweite abhängig:

A propos Einschalten: Die Kleine hat einen richtigen Schalter dafür. Keine Taste, die man ein paar Sekunden drücken muss, sondern einen richtigen Schiebeschalter. Pluspunkt.